Security Talk 2026
Security Talk 2026: Gemeinsam für mehr Cyber-Resilienz
Cyber Defense bleibt auch 2026 eines der zentralen Themen der IT-Branche. Mit der zunehmenden Verbreitung KI-basierter Angriffe, der vollen Wirksamkeit von NIS2 und steigenden regulatorischen Anforderungen wird deutlich: Unternehmen müssen Sicherheit strategisch verankern und kontinuierlich weiterentwickeln.
Security Talk am 28. Mai 2026 von 17:30 bis 19:30 Uhr
Am 28. Mai 2026 lädt die UBIT wieder zum Security Talk in den Plenarsaal der Wirtschaftskammer Salzburg ein und bietet eine Plattform für Austausch und Diskussionen rund um die Herausforderungen der Cybersicherheit.
Im Fokus stehen Themen wie digitale Souveränität, Cybersicherheit und der sichere Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Provokante Fragestellungen regen dabei bewusst zum Nachdenken an:
- Was passiert, wenn geopolitische Entscheidungen plötzlich digitale Abhängigkeiten offenlegen?
- Was, wenn ein KI-Agent gegen das eigene Unternehmen arbeitet?
- Oder wenn ein Angriff dazu führt, dass innerhalb kürzester Zeit Lösegeldforderungen – etwa in Form von Kryptowährungen – im Raum stehen?
Die Veranstaltungsreihe zeigt eindrucksvoll, wie essenziell IT-Sicherheit für Unternehmen jeder Größe geworden ist. Neben fundiertem Wissen sind eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und klar definierte Prozesse entscheidend. Gleichzeitig wird deutlich: Nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung und den aktiven Austausch untereinander können Organisationen mit den dynamischen Angriffstechniken Schritt halten.
Der Security Talk 2026 bietet genau dafür den passenden Rahmen.
Programm:
17:30 Uhr Begrüßung
UBIT Salzburg Fachgruppenobmann, Mag. Hansjörg Weitgasser, CMC, CSE und
Mario Friedl, Landessprecher IT-Security Experts Group Salzburg und Geschäftsführer der mIT-Security
17:50 Uhr
Stresstest für die Cyber-Abwehr
Erkenntnisse aus einer Attack-Defense-Simulation: Technik, Menschen, Ausbildung
FH-Prof. Priv.-Doz. DI (FH) DI Dr. Andreas Unterweger - Head of Degree Programme Cyber Security, Head of Academic Area Networking & Cyber Security, Senior Lecturer, Department Information Technologies and Digitalisation, Fachhochschule Salzburg GmbH
FH-Ass.Prof. Dipl. Phys. Judith Schwarzer, Senior Lecturer, Department Information Technologies and Digitalisation
Cyber-Angriff um 03:17 Uhr – wie reagiert der Krisenstab? An der FH Salzburg wird dieses Szenario in einer Attack-Defense-Simulation durchgespielt. Prof. Andreas Unterweger gibt Einblick in die Erkenntnisse aus dieser Übung und zeigt, was Unternehmen daraus für die eigene Cyber-Abwehr ableiten können – technisch, organisatorisch und mit Blick auf die nötigen Kompetenzen.
18:20 Uhr
KI-Befähigung und digitale Souveränität: Strategien für den wirtschaftlichen LLM-Einsatz in KMUs
Dr. Norbert Walchhofer, MSc, Data Scientist & Co-Founder cognify GmbH
Der Vortrag zeigt Strategien auf, mit denen KMU Sprachmodelle (LLMs) wirtschaftlich und rechtssicher in ihre Prozesse integrieren. Am Praxisbeispiel einer souveränen Hosting-Lösung wird demonstriert, wie die Wahl des passenden Modells für die jeweilige Aufgabe Kosten optimiert und strategische Abhängigkeiten minimiert. Ziel ist ein fundiertes Enablement, das Unternehmen befähigt, die eigene digitale Wertschöpfung unabhängig und nachhaltig zu steuern.
18:45 Uhr
Von der Cloud-KI bis zur abgeschotteten KI im eigenen Haus" Wie sich Sicherheitsanforderungen und KI-Nutzen vereinen lassen – aus der Praxis
Dr. Stefan Suhrer, Founder & CEO, neke neke GmbH
Wie viel Cloud darf es sein – und wo beginnt die Notwendigkeit zur Souveränität? Dr. Stefan Suhrer berichtet aus realen Umsetzungsprojekten quer durch das gesamte Spektrum: von KI-Agenten in der Cloud bis hin zu vollständig autarken KI-Systemen, die auf eigener Hardware im Unternehmen laufen – ohne jeglichen Internet-Zugang. Ein praxisorientierter, ideologiefreier Einblick in die Frage, welche KI-Architektur wann wirklich passt – und worauf es bei Sicherheit, Datenschutz und Wirtschaftlichkeit ankommt.
19:10 Uhr
Wie sich auf Anforderungen zur EU-Verordnung „Cyber Resilience Act“ effizient vorbereiten?
Mag. Dr. Veronika Hornung-Prähauser, MA, MAS, Senior Innovation Researcher, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbh
Mit dem Cyber Resilience Act setzt die Europäische Union neue, verbindliche Standards für die Cybersicherheit digitaler Produkte. Die EU-Verordnung verpflichtet Hersteller, Importeure und Software-Verantwortliche dazu, Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg mitzudenken – von der Entwicklung bis zur Wartung. Um europäische Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf diese Anforderungen vorzubereiten, fördert die EU ein Projekt mit frei zugängliche Workshops und Veranstaltungen.
Security Talk 2026: Gemeinsam für mehr Cyber-Resilienz
Cyber Defense bleibt auch 2026 eines der zentralen Themen der IT-Branche. Mit der zunehmenden Verbreitung KI-basierter Angriffe, der vollen Wirksamkeit von NIS2 und steigenden regulatorischen Anforderungen wird deutlich: Unternehmen müssen Sicherheit strategisch verankern und kontinuierlich weiterentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie digitale Souveränität, Cybersicherheit und der sichere Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dabei werden bewusst auch provokante Fragestellungen aufgegriffen: Was passiert, wenn geopolitische Entscheidungen digitale Abhängigkeiten offenlegen? Wie real ist die Gefahr, dass ein KI-Agent gegen das eigene Unternehmen arbeitet? Und was bedeutet es konkret, wenn Angriffe innerhalb kürzester Zeit zu Lösegeldforderungen – etwa in Form von Kryptowährungen – führen?
Um diese Entwicklungen einzuordnen, haben wir mit Mario Friedl, Sprecher IT-Security Experts Group der UBIT Salzburg, gesprochen.
Wie hat sich die Bedrohungslage im Bereich Cyber-Security zuletzt verändert?
Mario Friedl: Wir sehen eine massive Dynamik, vor allem durch KI-unterstützte Angriffsvektoren. Angriffe werden schneller, skalierbarer und deutlich schwerer zu erkennen. Was früher gezielte Einzelattacken waren, passiert heute automatisiert und in großer Breite.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei konkret?
Mario Friedl: KI ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits eröffnet sie enorme Chancen für Unternehmen, andererseits wird sie zunehmend von Angreifern genutzt. Besonders kritisch ist, dass viele Firmen KI-Tools unreflektiert einsetzen und dabei sensible Informationen preisgeben. Da werden sprichwörtlich Scheunentore in der Sicherheit geöffnet – oft ohne es zu merken.
Was bedeutet das für den Umgang mit KI im Unternehmenskontext?
Mario Friedl: Der sichere Einsatz von KI muss oberste Priorität haben. Unternehmen brauchen Richtlinien, technische Schutzmaßnahmen und vor allem Bewusstsein bei den Mitarbeitenden. Es reicht nicht, Tools einfach bereitzustellen – man muss auch wissen, wie man sie sicher konfiguriert und nutzt.
Ein weiteres Schlagwort ist digitale Souveränität. Buzzword oder echte Notwendigkeit?
Mario Friedl: Ganz klar eine Notwendigkeit. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie abhängig viele Unternehmen von einzelnen Technologien oder Anbietern sind. Digitale Souveränität bedeutet, Kontrolle über die eigenen Daten und Systeme zu behalten. Das ist kein Trend, sondern eine strategische Frage für die Zukunft.“
Wie sollten sich Unternehmen auf die kommenden Entwicklungen vorbereiten?
Mario Friedl: Jetzt handeln. Nicht erst, wenn etwas passiert. Es braucht eine solide IT-Infrastruktur, klare Prozesse und kontinuierliche Weiterentwicklung. Cybersecurity ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein laufender Prozess. Und ganz wichtig: der Austausch untereinander. Genau hier setzt der Security Talk an.“
Security Talk 2026
28. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr
Eintritt frei – Jetzt anmelden!
Die Veranstaltungsreihe „Security Talk“ macht deutlich, wie essenziell IT-Sicherheit für Unternehmen jeder Größe geworden ist. Neben fundiertem Expertenwissen sind eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und klar definierte Abläufe entscheidend. Gleichzeitig zeigt sich: Nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung und aktiven Dialog können Organisationen mit den sich ständig wandelnden Angriffstechniken Schritt halten.
Der Security Talk 2026 bietet dafür den idealen Rahmen – als Treffpunkt für Experten und Entscheider und allen, die Cyber-Resilienz aktiv mitgestalten wollen.Im Herbst bieten wir einen weiteren Securtiy Talk an - gleich vormerken!
- Donnerstag, 28.05.2026
- Veranstaltungsort
- WKO Salzburg
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- Veranstalter
- UBIT
- Ticket Link
- Anmeldung zum Security Talk
- freier Eintritt
- ja
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